Gières 2013

Dreißig MGB-Schülerinnen sind nach einer langen, aber unterhaltsamen Busfahrt in Frankreich angekommen.
 
Im Rahmen des alljährlichen Austauschs der Klassen 8 des MGB mit der Europaklasse des Collège Don Bosco in Gières findet vom 22. bis 29. Mai 2013 der Besuch der deutschen Schülerinnen in den Gastfamilien in der Nähe von Grenoble statt.
Die französischen Schülerinnen und Schüler waren im März in Essen zu Gast.
 
22.5.2013, A. Stadler und S. Schulz

 

Die französischen Gastschüler sind nach Gières zurückgekehrt.

Nach einer aufregenden Woche vom 15. bis zum 22. März 2013 sind die 30 französischen Gastschüler der Europaklasse des Collège Don Bosco wieder in Lyon gelandet und wohlbehalten in Gières angekommen.

Am 15.3.2013 landeten die Gäste der Jahrgangsstufe 8 in Düsseldorf. Pünktlich nach der 6. Stunde standen sich die Austauschpartner endlich bei einem kleinen Empfang mit leckerem Kuchen in der Mensa gegenüber. Seit mehreren Wochen waren fleißig Briefe geschrieben worden, um sich kennenzulernen. An diesem Freitagabend erlebten alle 60 Partner gemeinsam die „Girl’s Vocal Night“, deren Qualität begeisterte.

Am Samstag trafen sich einige Schüler, Eltern und Lehrer im GOP zu der lustigen Show einer französischen Truppe, am Sonntag gestalteten die Familien das Programm.

Montags begann der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück und einer Präsentation des MGB. Anschließend besichtigten die französischen Gäste das Weltkulturerbe „Zeche Zollverein“ und danach Sehenswürdigkeiten in der Essener Innenstadt wie z.B. das Münster.

Der Dienstag sollte den französischen Schülern zunächst Schule und Alltag in Deutschland näher bringen. Schulführung, Unterricht in den Französischkursen der Klassen 7 und Projektarbeit in den Französischkursen der Klassen 8 führte zu einer engen Zusammenarbeit der deutschen und französischen Schülerinnen und Schüler. Den Abschluss des Vormittags bildete eine spannende Führung durch Schloss Borbeck, wo die Franzosen viel über die Äbtissinnen und die Geschichte Essens vom Mittelalter bis zum frühen 19. Jahrhundert erfuhren.

Am Mittwoch fuhren deutsche und französische Schülerinnen und Schüler mit dem Zug nach Köln. Einige Schülerinnen hatten eine Art „Stationenlernen“ im Kölner Dom organisiert, so dass die Erkundung des Domes in kleinen Gruppen zu einem informativen Suchspiel wurde. Leider regnete es den ganzen Tag in Strömen, so dass der geplante gemeinsame Spaziergang mit Picknick nicht stattfinden konnte. Stattdessen fanden sich alle Ausflügler mittags in einem wunderschönen Restaurant in der Kölner Altstadt wieder, das der Tante einer Schülerin gehörte. Nach einem köstlichen Essen konnten die Schülerinnen und Schüler zwischen „Shoppen“ und „Schokoladenmuseum“ wählen. Pünktlich um 16.50 Uhr saßen alle im Zug nach Essen, der aber wegen eines Defektes am Kölner Hauptbahnhof nicht abfuhr. Drei Stunden später war die Reisegruppe endlich wieder wohlbehalten in Essen.

Der Donnerstag stand im Zeichen der Geschichte der Familie Krupp. Die Gäste lernten per Straßenbahn und Bahn den neuen Hauptsitz von Thyssen-Krupp, das kleine Stammhaus auf dem ehemaligen Werksgelände, dessen ehemaliger Eingang heute als Colosseum-Musicaltheater und als Ikea-Parkhaus genutzt wird, die Margarethenhöhe und die Villa Hügel kennen. Am Abend tanzten die Austauschpartnerinnen und Partner im Coffee Corner. Die Eltern der Schülerinnen hatten eine Party mit Snacks, Getränken und Musik organisiert.

Der letzte Ausflug führte die französischen Gäste noch einmal nach Zollverein, aber dieses Mal zu einem etwas entlegeneren Schacht, wo sich das „Erfahrungsfeld der Sinne“ „Phänomenia“ eingerichtet hat. Da die Führung dort viele interaktive Stationen umfasst, war der Spaßfaktor sehr hoch. Dieser Programmpunkt bildete einen gelungenen Abschluss. Nach einem Picknick in der Schule erschienen nach Unterrichtsschluss die deutschen Schülerinnen, um sich zu verabschieden, bevor die französischen Partnerinnen und Partner zum Flughafen nach Düsseldorf aufbrachen.

 

© A. Stadler, März 2013.