CertiLingua

CertiLingua aus Schülerinnen-Sicht

Neben meinen beiden Grundkursen Englisch und Französisch in der Oberstufe, nahm ich am bilingualen Modul Philosophie Gym im Laufe der 12 und 13 teil. In einer kleinen Gruppe aus Schülerinnen wurden im 3 Wochen-Takt moralische Grundprobleme wie 'Is there a just war?' oder 'Could a machine think?' auf Englisch anschaulich erörtert und erarbeitet. Meine face-to-face Begegnung führte ich in Rumänien durch. In Zusammenarbeit mit der Caritas organisierten wir die Umgestaltung des Geländes eines Kinderheims in Timişoara. Durch eine Vortour lernten wir neben des Kinderheims vor allem Land und Leute kennen. Wir sammelten Spenden auf verschiedenen Veranstaltungen und reisten im Sommer 2010 erneut nach Rumänien um unser geplantes Vorhaben in die Tat umzusetzen. Meine Erlebnisse habe ich abschließend in Projektdokumentation reflektiert. CertiLingua hat mir geholfen, meine Sprachkenntnisse sowohl theoretisch als auch praktisch zu erweitern. Mein Verständnis für europäische Kulturen, aber auch für das Zusammenleben in einer Union hat sich durch meine Arbeit in Rumänien verbessert. Ich denke, dass ich durch den Erwerb des Exzellenzlabels vor allem bei der Studienplatzbewerbung  als auch für Praktika von vielen Vorteilen profitieren kann. - Canan Selte, 13. Jahrgang, Juli 2011 -

Da ich mich schon immer sehr für verschiedene Kulturen und Sprachen interessiert habe, stand für mich bereits in der 11. Klasse fest, dass ich an CertiLingua teilnehmen wollte, auch wenn mir die Anforderungen zunächst sehr hoch erschienen. Neben einer Reihe bilingualer Stunden sollte ich an einem europäischen oder internationalen interkulturellen Begegnungsprojekt teilnehmen und darüber einen detaillierten Bericht im Rahmen einer spezifischen Fragestellung schreiben. Obwohl ich zunächst keine Ahnung hatte, wie ich das alles innerhalb der Oberstufe bewältigen sollte, boten sich mir in der darauf folgenden Zeit verschiedene Projekte, die mir bei CertiLingua enorm weiterhalfen. So konnte ich meinen dreiwöchigen Aufenthalt in Utah/USA zu einem interkulturellen Begegnungsprojekt erweitern, indem ich mich während meiner Zeit dort intensiv mit den kulturellen Unterschieden der Jugendlichen dort und in Deutschland beschäftigt habe. Dabei habe ich mich besonders auf die unterschiedlichen Ansichten der Jugendlichen in Bezug auf Religion, Familie und Alltag konzentriert. Nach vielen äußerst interessanten Begegnungen und Gesprächen mit amerikanischen Jugendlichen und meiner Gastfamilie fiel es mir später erstaunlich leicht, einen Bericht darüber zu verfassen und die Ergebnisse meiner Beobachtungen zu erläutern. Meine bilingualen Stunden habe ich hauptsächlich durch ein englisches Musicalprojekt und mehrere bilinguale Philosophiemodule in der Schule absolviert. Jetzt, wo ich mein CertiLingua-Zertifikat nach zweieinhalb Jahren endlich in den Händen halte, kann ich sagen, dass es zwar manchmal eine Menge Arbeit war, sich aber letztendlich auf jeden Fall gelohnt hat. Meiner Meinung nach ist CertiLingua aber noch viel mehr als ein reines „Exzellenzlabel“, das einem wichtige interkulturelle und sprachliche Kompetenzen nachweist: Für mich war es vor allem ein wichtiger Helfer bei der Entscheidung, wie ich meinen weiteren Berufsweg gestalten möchte. Zudem hat mir das Zertifikat zu einer Zulassung für einen englischsprachigen Studiengang bei meiner Wunschuni verholfen und wird mir bestimmt auch bei späteren Bewerbungen weiterhelfen. - Julia Pflüger, 13. Jahrgang, Juli 2011 -