Crotone (Italien / Italy) - 11.-18.05.2011

CROTONE/ITALIEN, 11.5. – 18.5.2011

„Interkultureller  Dialog“, „Kreativität“ und „Innovation“ sind die Schwerpunkte unseres Comenius-Projektes, die wir am Beispiel von „Festen“ erfahrbar machen wollen. In Crotone haben wir wieder einmal erleben dürfen, was es heißt, Teil einer großen internationalen Gemeinschaft zu sein, die versucht, trotz großer Sprachschwierigkeiten, mit allen Mitteln miteinander ins Gespräch zu kommen, um Bekanntes und Fremdes im Gegenüber zu entdecken und zu akzeptieren. Wir haben „alte Bekannte“ von früheren Treffen wiedergefunden, Geschenke für Daheimgebliebene in Empfang genommen und neue Freunde gewonnen, mit denen wir auch nach diesem Projekt in Kontakt bleiben werden,  privat, aber auch „dienstlich“ durch Austausch und Projekte verschiedener Art. In Süditalien konnten wir nicht nur sehen, welche Aufgaben die Europäische Gemeinschaft am Rande Europas zu lösen versucht, sondern auch wie alle unsere Comenius-Partner versucht hatten, Europa in den Mittelpunkt der Aktivitäten zu stellen. Sie hatten sich nicht mehr ausschließlich mit den eigenen nationalen Traditionen und Gebräuchen auseinandergesetzt, sondern hatten europäische Themen und deren Realität in den am Projekt beteiligten Ländern untersucht. Unsere Nationalhymne und die der Anderen haben wir bei drei Gelegenheiten gehört, die in Litauen kreierte Comenius-Hymne haben wir, so oft es ging, miteinander geübt – zum Beispiel im Bus.

Hier unser Tagebuch (kursiv der Text der Schülerinnen):

Mittwoch, 11.05.2011: „Reise von Essen nach Crotone“

Von Düsseldorf flogen wir, die Comenius-Delegation bestehend aus Louise, Thusaliny, Frau Slomka und Frau Stadler, nach Lamezia. Bei schönem Wetter konnte man die schneebedeckten Alpen und sogar Venedig sehen. In Lamezia wurden wir netterweise vom Flughafen um 12.00 Uhr mit einem PKW abgeholt und konnten daher nicht die italienische Eisenbahn testen. Lucy, die italienische Organisatorin, wollte es nicht verantworten, dass wir ggf. in ein Abenteuer geraten würden. Daher fuhren wir mit Ida, einer Deutschlehrerin nach Crotone zum Hotel, das wie ein notgelandeter Sputnik in der Landschaft liegt. Um 15.00 Uhr trafen wir Alberto, den Schulleiter. Lucy hat uns nach der Begrüßung in die Stadt gefahren und vor dem Schuhladen Ihres Mannes abgesetzt. Bis 19.30 Uhr haben wir die Stadt erkundet,  Australier, Belgier und Einheimische getroffen und Eis gegessen. Auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind uns nicht verborgen geblieben. Allerdings gibt es keine Andenkenläden und kaum Postkarten, da Touristen eine große Seltenheit in Crotone sind. Nach einem opulenten Mahl im Hotel mit Lucy, Alberto und Lucia, der Besitzerin unseres „Taxis“, fielen wir, nachdem noch weitere Teilnehmer aus Polen vom Flughafen abgeholt worden waren, ganz müde ins Bett.

Wir haben alle zusammen pünktlich um 6.30Uhr den Zug zum Düsseldorf Flughafen genommen und haben dort pünktlich den Flug nach Lamezia genommen. In Lamezia wurden wir von einer italienischen Lehrerin abgeholt und sind mit dem Auto nach Crotone gefahren. Dort wurden Thusaliny und ich von unseren Austauschpartnerinnen abgeholt und sind mit ihnen zu den Familien nach Hause gefahren. Thusalinys Partnerin Vanessa lebt nicht in Crotone sondern in der 1 Stunde entfernten Stadt Verzino. Wir wurden herzlichst von unseren Gastfamilien empfangen und haben den Tag dort verbracht. In Louises Gastfamilie sprachen nur Emilia (Partnerin) und ihr Bruder Englisch. Thusalinys Gastfamilie konnte Englisch, Französich und Spanisch sprechen, also war das Kommunizieren einfach für sie.

Donnerstag, 12.05.2011: „Wir entdecken Crotone und Umgebung auf eigene Faust“

Nach dem Frühstück wurden wir um 9.30 Uhr wieder von Lucy in die Stadt gefahren und haaben sofort mit dem Kulturprogramm begonnen. Dazu gehörte das Kastell, das Archäologische Museum und das Museo Civico, das leider vorzeitig wohl mangels Touristenmasse schon geschlossen hatte, daher mussten wir uns etwas zum Essen suchen, was bei MammaMia auch reichhaltig angeboten wurde. Den Espresso gab es dann im Hippocampus am Strand, wo auch eine schöne leichte Brise den Aufenthalt sehr angenehm machte. Gut erholt haben wir uns noch in das rege Markttreiben gestürzt, wo uns klar wurde, welche Gegenstände des Alltags wir unbedingt noch anschaffen müssen. Das war anstrengende Kultur pur, sodass wir auf dem Heimweg (Fußmarsch 45 Minuten, sengende Hitze und viele Autos) wieder im Hippocampo Rast machen mussten. Kurz vor dem Hotel überholte uns dann der Flughafenkonvoi mit weiteren Teilnehmern des Projekts. Das gemeinsame Abendessen fand im Hotel statt, danach gab es noch ein kurzes Beisammensein bis gegen 22.30 Uhr die letzten Ankömmlinge im Hotel eintrafen. Griechenland musste ohne Schulleiter und ohne Schüler anreisen, da die Behörde in letzter Minute Prüfungstermine verschoben hatte und damit auch die Reiseerlaubnis entzogen worden war. Ziemlich müde gingen wir relativ früh zu Bett.

Thusaliny ist morgens mit dem Bus zur Schule gekommen und Louise ist mit Emilia zur Schule gelaufen. Den Vormittag haben wir in der Schule verbracht und haben viele Freunde von Vanessa und Emilia kennen gelernt. Da wir von Comenius da waren, haben wir keinen Unterricht gemacht, sondern haben in der Sporthalle Volleyball gespielt und uns in einen kleinen Park in die Sonne gesetzt. Nach der Schule ist Thusaliny wieder nach Hause gefahren und hat mit Vanessa Verzino besichtigt, was eine schöne kleine Stadt in den „Bergen“ ist. Louise ist mit Emilia nach Hause gefahren und danach mit Carla (Emilias Freundin) zum „Long Beach“ gelaufen und hat dort ein Eis gegessen und die Sonne genossen.

Freitag, 13.05.2011: „Das Meeting beginnt“

Nach dem Frühstück wurden wir um 8.00Uhr mit dem Bus zur Schule abgeholt, die sich etwas außerhalb von Crotone befindet. Der Empfang war sehr herzlich, ebenso die Begrüßung durch den Schulleiter, seinen Vertreter und den Elternvertreter. Es gab ein kleines Musikprogramm mit italienischen Liedern und Schlagern, die vom Chor mit Begleitung des Schulorchesters vorgetragen wurden. Nach vielen Dankesworten wurden Gastge-schenke ausgetauscht und bewundert. Die anschließende Kaffeepause hatten Eltern  und Schülerinnen mit einem beeindruckenden Kuchenbuffet versüßt. Der Pausenraum war mit Plakaten zu den jeweiligen Ländern dekoriert, die Erinnerungen an die vergangenen Treffen wachriefen. Gegen 11.00 Uhr fand der offizielle Empfang im Sitzungssaal des Rathauses für alle teilnehmenden Lehrer und Schüler statt. Fahnen, Nationalhymnen und die Beschwörung des europäischen Gedankens war bestimmender Inhalt dieses Programmteils, an dem der Regionalpräsident, der Vertreter der Schulverwaltung und der Schulleiter teilnahmen.  Überraschenderweise tauchte Rosella auf, die erste Vertreterin für Italien in Thessaloniki, die leider nicht mehr an der Schule unterrichtet. Nach dem Empfang folgte eine Stadtführung mit Museumsbesuch, Besichtigung der Festung und der Altstadt. Im Anschluss gab es in der Schule ein reichhaltiges Buffet von Eltern gestiftet. Der Hauptteil des Nachmittagsprogramms bestand in der Vorführung der vorbereiteten Präsentationen zu verschiedenen Themen, die sich auf unsere Comenius-Partnerländer bezogen.

ES: Languages

CY: Tourist Guide

EE: Geography

RO: European Day in the Mass Media

UK: Sports

PL: Dishes

D: Youth Fashion

HU: Cultural Heritage

LT: Music

IT: Money, Euro

GR: Olympic Games

Gegen 18.30 Uhr wurden die Lehrer in die Stadt gebracht, die Schüler verteilten sich auf ihre Gastfamilien. Der Abend war zur freien Verfügung und konnte zum Besuch der Märkte und zum Stadtbummel genutzt werden. Wir fanden ein kleines, ruhiges Café, wo wir die Annehmlichkeiten eines italienischen Aperitifs kennenlernten und folglich auf das Abendessen verzichten konnten. Gegen 10.00 Uhr wurden wir wieder zum Hotel gebracht und begannen mit dem Verfassen der Tagesberichte.

Vormittags hatten wir das gleiche Programm wie die Lehrer. Als das Programm endete sind wir mit unseren Partnerinnen in den sogenannten „Luna Park“ gegangen. Der „Luna Park“ ist eine Art Kirmes (ein großer Markt und verschiedene Attraktionen wie im Movie-Park). Diese Kirmes kommt jedes Jahr nur zu dieser Zeit wo das Fest der „Virgina“ gefeiert wird. Abends sehr spät, gegen 23.30Uhr, sind wir nach Hause gegangen.

Samstag, 14.05. 2011: „Meer, Festung und kulinarische Genüsse“

Das Programm begann mit der Fahrt nach Le Castella zusammen mit den italienischen und deutschen Schülern. In einem Boot mit Glasböden wurde uns das Naturschutzgebiet „Capo Rizzuto“ erklärt und gezeigt. Der Höhepunkt war die Sicht auf ein untergegangenes Handelsschiff aus dem zweiten Weltkrieg, das vollständig mit Muscheln und Algen überwuchert war, so dass es sich kaum vom Meeresboden unterschied. Nach dem Ausflug stürzten sich alle in eine Eisdiele (Sommerwetter), und so konnten nicht alle Teilnehmer die Führung in der Burg genießen. Geschichte und Ausblick auf die Küste waren beeindruckend. Zum Mittagessen fuhren wir weiter in eine Ausbildungsschule für Gastronomie, gefördert von der EU. Für die Schüler fand auf einer Terrasse ein Picknick statt. Das Essen für die Lehrer war ausgezeichnet und wurde perfekt serviert. Die Fahrt wurde fortgesetzt nach Capocolonna, wo Ausgrabungen eines Heraheiligtums und ein Museum zu besichtigen sind. Besonderheit ist an dieser Stelle eine christliche Kapelle, die Ziel des jährlichen Pilgerzuges von Crotone aus ist. Dabei wird ein Madonnenbild, das vor langer Zeit die Türken vertrieb, durch die Nacht getragen und am nächsten Tag auf einem Boot zurückbefördert. Nach einer kurzen Rast im Hotel ging wieder zum Essen. Das Restaurant entpuppte sich als riesiger Hochzeitssaal mit Thron für das Brautpaar und einer Tanzfläche. Wir ahnten, wie sich der Abend entwickeln würde und behielten Recht: Wir mussten tanzen! Die Parallelität der Ereignisse war beeindruckend: Essen, Tanzen, ESC, Fußball und anspruchsvolle Konversation. Um Mitternacht sehnten wir uns nach unseren Betten, leider fuhren wir aber am Hotel vorbei … zur Kathedrale nach Crotone. Die Stadt war richtig voll. Menschenmassen und Autos warteten auf den Auszug des Madonnenbildes aus der Kathedrale zur Kapelle in Capocolonna. Es war nicht einfach als Gruppe zusammen zu bleiben, und tatsächlich gingen Polen und Spanien verloren. Gegen 1.30 Uhr war es dann soweit und Polen und Spanien waren in vorderster Reihe am Kirchenportal. Alle zusammen kehrten wir wieder mit dem Bus zum Hotel zurück und überholten Pilgerströme von jungen Leuten mit Ruck- und Schlafsack, darunter auch unsere Schüler. Die ganze Nacht hörten wir mehr oder weniger fromme Geräusche von pilgernden Menschen.

Vormittags hatten wir wiederum das gleiche Programm wie die Lehrer. Als die Lehrer in einem Restaurant Mittag gegessen haben, haben wir Schüler uns auf eine Terrasse gesetzt und unser Lunchpaket gegessen und Thusaliny, Dovydash (Litauen), Pietro & Steven (Italiener) und ich, Louise, sind hinter „Le Castella“ auf die Steine geklettert und haben die Sonne genossen. Als wir am späten Nachmittag von Capocolonna nach Crotone zurückgekehrt sind, ist Vanessa zurück nach Verzino gefahren und hat dort einige Freunde getroffen. Thusaliny ist bei Luisa, einer Italienerin geblieben. In unseren Familien sind wir schlafen gegangen und um 23.00 Uhr wieder aufgestanden, weil wir uns mit (fast) allen anderen Schülern getroffen haben, um an der Prozession teilzunehmen. Wir sind von 1 Uhr nachts bis 5 Uhr morgens von Crotone aus bis nach Capocolonna gelaufen. Das waren insgesamt 12 Kilometer. In Capocolonna haben wir 2 Stunden auf einer Wiese geschlafen und sind danach von Emilias Mutter mit dem Auto wieder zurück nach Crotone gefahren worden. Für uns war das der Höhepunkt des ganzen Programms in Italien. Wir konnten am eigenen Leib erfahren, was ein gelebtes religiöses Fest bedeuten kann (eines der Themen unseres Projektes).

Sonntag, 15.05.2011: „In Vino Veritas“

Gegen 10.00Uhr starteten wir mit dem Bus nach Ciró Marina, wo ein Winzer, der hervorragend englisch sprach, uns durch seine Weinfelder und eine moderne Kellerei führte. Im Garten genossen wir ein italienisches Buffet begleitet von Weinproben und der Einlage halbnackt Fußball spielender Ungarn auf der benachbarten Wiese. Zurück im Hotel arbeiteten wir an unserem Bericht und diskutierten das aktuelle und das zukünftige Comenius-Projekt, bis wir wieder  nach Crotone in eine Pizzeria im Hafen gebracht wurden. Gegen 21.00 Uhr landete die Madonna im Hafen, begleitet von einem wunderschönen Feuerwerk, das wir leider nur mit Unterbrechungen sehen konnten. Von der Dachterrasse aus verfolgten wir die Prozession zurück zur Kathedrale mit Spielmannszügen, Vereinen, Geistlichen und Bischof.

Anschließend fuhren wir im Stau zurück zum Hotel. Als wir dann wieder in Crotone waren, hat Thusaliny bei Luisa geschlafen. Louise und Emilia haben sich auch von 8 bis 14 Uhr ausgeruht. Danach sind alle zum „Long Beach“ gegangen, um das Feuerwerk zu sehen. Das Feuerwerk ist der Höhepunkt des Festes der „virgina“. Nach dem Feuerwerk haben sich Thusaliny, Louise, Emilia, Luisa, Ariana (Italienerin) und die beiden Estländerinnen Kirke und Margaret in einem Eiscafé getroffen. Thusaliny wurde von ihrer Partnerin Vanessa abgeholt, um nach einem weiteren Besuch des „Luna Parks“ nach Virzina zurückzufahren. Emilia und Louise haben sich dann auch zu Hause ausgeruht.

Montag, 16.05.2011: „Baumriesen, Gebirge und Bergdörfer“

Bei viel Sonnenschein fuhren Schüler und Lehrer von Crotone in die Bergwelt der Sila. Leider verschlechterte sich das Wetter rapide. Bei heftigem Regen erreichten wir unser Ziel, die Giganten, riesige, 300 Jahre alte Pinien. Wir konnten daher die geplante Wanderung nicht unternehmen und mussten zurück zu einem kleinen Bergdorf  um einen Kaffee zu trinken und einige Einkäufe zu tätigen. Das nächste Ziel war die Kirche von San Giovanni in Fiore. Das romanische Gebäude beeindruckte durch seine Größe und Reinheit. Zur Mittagspause ging es nach Santa Severina in ein wunderschön gelegenes Landhaus mit Restaurant. In ländlicher Umgebung gab es ein typisch italienisches Sonntagsessen, leider mit etwas Zeitdruck, da der nächste Programmpunkt schon auf uns wartete. In der Burg von Santa Severina hatten Schülerinnen und Schüler in historischen Kostümen ein Ritterspiel einstudiert und wurden von dem Schulorchester mit mittelalterlichen Klängen begleitet, was alles sehr gut in die Kulisse der Festung passte. Für Lehrer stand noch eine Besichtigung an und danach der Rückweg zum Bus, der wegen der engen Gassen unterhalb des Ortes parken musste. Einige wählten statt des Shuttles den Fußweg und kamen noch grade rechtzeitig vor einem kräftigen Schauer ans Ziel. Am Abend fand die sehr schöne und für alle Beteiligten erfreuliche Abschlussveranstaltung in einem großen Restaurant außerhalb von Crotone statt, zu der es sich lohnt, noch einige gesonderte Bemerkungen zu schreiben. Es waren viele Eltern und Lehrer der Schule erschienen und feierten mit uns. Alle Anwesenden trugen schöne festliche Kleidung. Mit vielen Dankesworten, viel  Musik, Tanz und gutem Essen wurde das Comenius-Treffen in Crotone schließlich beendet.

Vormittags hatten wir wiederum das gleiche Programm wie die Lehrer außer einer Ausnahme. Wir haben in dem Schloss typisch italienische Tänze gelernt, was sehr lustig war, weil kaum einer wirklich tanzen konnte. Als wir abends wieder in Crotone waren, ist Thusaliny, die die Busfahrt nicht vertragen hatte,  mit Vanessa nach Hause gefahren und hat sich dort mit Vanessas Freunden getroffen. Louise und Emilia haben sich für den Ball am Abend fertig gemacht. Gegen 21 Uhr waren sie am Restaurant. Dort hat jeder getanzt,  bis ihm die Füße wehtaten. Das war sehr schön. Um 1 Uhr nachts ungefähr sind Emilia und Louise wieder nach Hause gekommen und haben geschlafen.

Dienstag, 17.05.2011: „Abschied“

Diesen Tag nutzten noch die Teilnehmer, die nicht abreisen mussten, zum Bummel durch die Stadt, für Einkäufe und einen letzten „echten“ italienischen Kaffee. Am Abend trafen wir uns mit Lucy in einer Pizzeria zu einem Abschiedsessen.....

Louise und Emilia sind erst um 12 Uhr aufgestanden und haben sich nachmittags um ca 16 Uhr noch einmal mit Kirke, Margaret, Antonio (Italiener) und Pietro getroffen und sind shoppen gegangen. Thusaliny ging es nicht gut, deshalb ist sie mit Vanessa zu Hause geblieben und hat einen schönen Tag mit der Familie gehabt. Der Abschied von den Anderen fiel Louise sehr schwer.

Mittwoch, 18.05.2011: „Abfahrt und Heimkehr“

Mit einem Taxi fuhren wir um 8.00 Uhr nach Lamezia zum Flughafen, nachdem die Schülerinnen von Ihren Gastgebern zum Hotel gebracht worden waren. Beim Abschied flossen einige Tränen, aber es wurden auch Pläne für ein Wiedersehen in den Sommerferien gemacht. Der Flug war pünktlich, sodass wir gegen 15.00 Uhr wieder in Düsseldorf eintrafen und nach Hause fuhren.

Wir haben uns um 7:45 Uhr am Hotel der Lehrer getroffen,  sind mit dem Taxi nach Lamezia zum Flughafen gefahren und haben den Flug um 12:45 Uhr pünktlich genommen. In Deutschland angekommen wurden Thusaliny und Louise herzlichst von Louises Vater begrüßt und nach Hause gefahren. Wir vermissen Italien und die Atmosphäre sehr. Italiener sind offen und freundlich und freuen sich über vieles :) We miss you all :´(

 

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Crotone / Italy

Wednesday:

We met at 6.20 a.m. in the railway station in Essen. Ms. Slomka took the train in Duisburg and the teachers and students all reached the airport in Duesseldorf and started punctually at 9.05 a.m. to Lamezia. From the Allgäu till our landing we could see the earth and had a grand view over the Alps to Venice; it looked like a street map from above. There was a long coastline to see, as well as the sea itself and mountains. In Lamezia we were kindly picked at the airport at 12.00 and therefore could not test the Italian railroad. Lucy, an Itlian English teacher, did not want to be responsible for us getting in an adventure. Therefore, Ida came with Lucia's car to the airport. The comfortable trip lasted till 2.00 p.m. At 3.00 p.m. Alberto, the Italian headmaster, came to our hotel, which was arranged in the landscape like a Sputnik having made a forced landing.

Thursday:

The teachers immediately had a program of cultural events and made a tour through the city of Crotone, in contrast to Louise and Thusaliny who were in the school in the morning and got to know pupils and teachers. Afterwards, Thusaliny visited the city Verzino and Louise went outside with friends, like the teachers did in the evening after enjoying the sun.

Friday:

When all met in the morning at school, the reception was very warm, as well as the greeting by the headmaster, his representative and the parents’ representative. There was a little music program with Italian songs and „Schlager“ which were presented by the choir with accompaniment of the school orchestra. After a lot of words of gratitude, guests’ presents were exchanged and were admired. Parents and pupils with an impressive buffet had sweetened the subsequent coffee break. The break’s space was decorated with posters of the respective countries which roused recollections of the last meetings. At about 11.00 a.m. the official reception for all participating teachers and pupils took place in the conference hall of the town hall. Flags, national anthems and the achievement and carrying out of the European thought were decisive contents of this part of the program, in which the regional president, the representative of the school administration and the headmaster participated. Surprisingly, Rosella, the first representative for Italy in Thessaloniki, who – unfortunately - does not teach in the school anymore, visited the event. After the reception, a city guidance followed, with a visit of a museum, a viewing of the fortress and the oldest part of the town. In connection, there was a rich buffet in the school donated by parents. The main part of the afternoon program consisted of the demonstration of the prepared presentations on different subjects which referred to our Comenius-partner's countries.

ES: Languages

CY: Tourist Guide

EE: Geography

RO: European Day in the Mass Media

UK: Sports

PL: Dishes

D: Youth Fashion

HU: Cultural Heritage

LT: Music

IT: Money, Euro

GR: Olympic Games

At about 6.30 p.m. the teachers were brought to the city, the pupils went back home to their host families. The evening was on free disposal and could be used for the visit of the markets and for the city stroll. Both German students went to a fair with their partners and the teachers were in a small café.

Saturday:

The program began with the trip to Le Castella together with the Italian and German pupils. In a boat with glass bottom the protected area " Capo Rizzuto " was shown and explained to us. The climax was the sight of a set trading vessel from the Second World War which was overgrown entirely with mussels and algas, so that it hardly differed from the sea ground. After the excursion, all rushed into an ice-cream parlor and thus not all participants could enjoy the guided tour in the castle. History and view of the coast were impressive. The trip was continued to Capocolonna where archaeological excavations of a sanctuary consecrated to the goddess Hera and a museum were visited. Special at this place is a Christian chapel which is the destination of the annual pilgrimage from Crotone. At this occasion a picture of the Virgin Mary is carried through the night and is taken back by boat the next day. In the evening everybody prepared for the annual pilgrimage to Capocolonna which makes everybody walk 12 kilometers. The pilgrimage lasted from 1 o'clock at night to 5 o'clock in the morning. After the long walk, people celebrated in Capocolonna and only at about 8 o'clock the participants left again.

Sunday:

During this day the teachers and pupils were separated. The teachers visited the vineyard in Ciró Marina where they sampled wines and the pupils met at the beach for watching the firework in the evening, after recovering from the pilgrimage. The firework is the climax of the festivities for the Virgin Mary.

Monday:

With a lot of sunshine pupils and teachers of Crotone went to the mountain world of the Sila. Unfortunately, the weather got worse rapidly. With violent rain we reached our destination, the giants – very old pine trees. Therefore, we could not undertake the planned walk and had to go back to a small village in the mountainswhere we had some coffee and did a little shopping. The next destination was the church of San Giovanni in Fiore. The Romanesque building impressed by its size and purity. For lunch we went to Santa Severina into a convenient restaurant. In rural surrounding we had a typical Italian Sunday lunch, unfortunately with some pressure of time because the next item already waited for us. In the castle of Santa Severina pupils pesented a knight's play in historic costumes and were accompanied by the school orchestra with medieval sounds. This fit very well to the historic sight, the fortress. For the teachers there was one more visit and afterwards everyone came back to the bus, which had to remain outside the town due to very narrow streets. Some chose the footpath instead of the shuttle and reached there destination just in time before another heavy rain. In the evening the very nice and for all partners successful final event took place in a big restaurant outside Crotone. Many parents and teachers of the school had appeared and celebrated with us. Finally, the Comenius meeting in Crotone was closed with a lot of words of gratitude, a lot of music, dance and a good dinner. 

Tuesday:

This day, the participants, who did not have to depart at once, used to the stroll through the city, for purchases and the last "real" Italian coffee.

Wednesday:

With a taxi we went to Lamezia to the airport at 8 o'clock, after the pupils had been brought to the hotel by their hosts. With the farewell there were some tears, but plans were also done for a reunion in the summer holidays. The flight was on time, so that we arrived at about 3.00 p.m. in Duesseldorf and went home.

 

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