Kooperation mit dem LSI Russicum in Bochum

„Ich verstehe tatsächlich etwas!“ - MGB-Russischschülerinnen treffen ESA-Astronauten am LSI Russicum

Zwischen dem MGB und dem Landesspracheninstitut Russicum in Bochum gibt es seit diesem Jahr freundschaftliche Beziehungen.

Gegenseitige Besuche sollen dazu dienen, den Russischschülerinnen zu zeigen, in welchen Berufsgruppen Russisch von großer Bedeutung ist. So lernen auch noch Erwachsene intensiv Russisch, wenn sie diese Sprache, zum Beispiel für ihren Beruf, benötigen. Neben Journalisten, Diplomaten und Ingenieuren halten sich allerdings auch die ESA –Astronauten der neuen Generation am Landesspracheninstitut auf, um Russisch bzw. auch Chinesisch zu lernen.

Am 06. Juni 2012 erhielten die MGB Russischschülerinnen des dritten und vierten Lernjahres nicht nur einen Einblick in die Institution und Aufgabenfelder des Russicums, sondern sie wurden auch in kleinere Unterrichtseinheiten auf Russisch von dem Institutsleiter Dr. Weschmann und der Gastdozentin aus Tula Frau Medvedeva unterrichtet.

Während ihres Aufenthaltes am Russicum lernten die Russischschülerinnen auch den französischen ESA-Astronauten Thomas Pesquet kennen. In einem Gespräch, dass natürlich auf Russisch geführt wurde, berichtete er von den für ihn beeindruckendsten Erlebnissen seiner bisherigen Ausbildung, wie das Erleben von Schwerelosigkeit, und erzählte von seinem Traum, einmal in seinem Leben im Weltall dort zu sein, wo noch nie zuvor ein Mensch zuvor gewesen sei. Ferner sagte er, dass Russisch für ihn eine Tür zu einer neuen Welt sei.

Für die Schülerinnen ein rundum gelungener Tag, den Melanie Schäfer freudig mit dem Satz beschloss: „Ich verstehe tatsächlich etwas!“.