Latein

Latein ist tot – Es lebe Latein!

 

Welchen Nutzen bietet das Fach Latein?

Auch wenn Latein heute nicht mehr gesprochen wird, ist die Sprache sehr lebendig: Sie begegnet uns in allen romanischen Sprachen, in vielen Fremdwörtern sowie in den Lebensbereichen Wissenschaft, Kultur, Kirche und Recht. Die Kenntnis der lateinischen Sprache ermöglicht folglich ein intensiveres Verstehen unserer Umwelt. Konkret lassen sich folgende Aspekte nennen:

  • Förderung der allgemeinen Sprachkompetenz (intensive, analytische Auseinandersetzung mit Sprache und Grammatik, da über Sprache gesprochen wird)
  • Steigerung der Lesekompetenz (durch intensive Erarbeitung von Texten, die die Grundlage des Unterrichts darstellen)
  • Grundlage für das Erlernen weiterer (romanischer) Fremdsprachen (Latein als Mutter fast aller europäischer Sprachen)
  • Vermittlung zahlreicher Methoden zum Umgang mit Sprache
  •  Erwerb von Allgemeinbildung (Ableiten von Fremdwörtern; Geschichtliches)
  •  Entwicklung des Verständnisses der Europäischen Kultur (Latein und Imperium Romanum als ‚Wurzeln Europas’)
  • Studienvoraussetzung Latinum (z.B. für Sprachen, Geschichte, Archäologie, Theologie)

Wie wird Latein am MGB unterrichtet?

  • Abfolge der Frremdsprachen (FS)

    JgSt. 5:   Englisch (1. FS) + Französisch im Rahmen des Nimm2-Modells (2 Std.)

    JgSt. 6:   Englisch (1. FS) + Latein oder Französisch (2. FS)

    JgSt. 8:   Englisch (1. FS) + Latein/Französisch (2. FS) + Russisch (ggf. Französisch bzw. Latein als

                     Differenzierungsfach (3. FS)

   Wichtige Information zur Sprachenfolge

   Da in der JgSt. 8 die Fächer Latein und Französisch nur dann belegt werden können, wenn eine

   ausreichend große Anzahl Schülerinnen die Fächer wählt, sodass entsprechende Kurse eingerichtet 

   werden können, und dies in den letzten Jahren nicht der Fall gewesen ist, erfolgt die Festlegung

   auf Latein bzw. Französisch faktisch i. d. R. bereits zu Beginn der JgSt. 6. Wir bitten darum, dies

   bei der Sprachenwahl in der Klasse 5 zu berücksichtigen.

  • Förderunterricht (einstündig) in den Jahrgangsstufen 6 bis 9
  • Erwerb des Latinums

                Das Latinum wird nach fünf Lernjahren, d. h. in der Regel nach der Einführungsphase (Klasse 10)

                erworben, sofern die Ganzjahresnote mindestens ausreichend ist.

  • Texte als Hauptmedien

       Spracherwerbsphase (Klasse 6-8/9):

        Arbeit mit dem Schulbuch (an Originaltexten orientierte, vereinfachte Texte mit zunehmendem             

        Schwierigkeitsgrad)

       Lektürephase (Klasse (8/9-10):

        Originaltexte lateinischer Autoren von der Antike bis zum Mittelalter mit zunehmendem

        Schwierigkeitsgrad (z. B. Cäsar, Cicero, Seneca)

  •  Inhaltliche Themenbereiche des Unterrichts

       Großes Themenrepertoire (römisches Alltagsleben, Politik, Philosophie)

       Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen durch Vergleich und Bewertung

  •  Öffnung des Unterrichts

        Fächerübergreifendes Lernen (Deutsch, Englisch, Französisch, Philosophie/Religion, Geschichte,
        Politik, Musik, Kunst)

        Projektarbeit (z. B. szenische Umsetzung von Texten; Mini-Facharbeiten)

        Exkursionen (z. B. Römermuseum in Xanten, Haltern am See)

        Arbeit mit dem Internet

                                        (Fachschaft Latein)

 

 

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