Skoroszyce (Polen / Poland) - 26.-30.09.2010

6. Comenius-Treffen in Polen, Skoroszyce – Nysa, 26. 09. - 30.09.2010

 

25.09.10

Abflug von Dortmund und Ankunft in Nysa

Nach der Landung in Breslau wurden wir vom Flughafen abgeholt und mit einem PKW nach Nysa gebracht, wo uns schon die Eltern mit mit den beiden polnischen Schülerinnen erwarteten. Auch Bernadeta, die polnische Koordinatorin, begrüßte uns ganz herzlich und half uns bei der Hoteleinweisung. Danach konnten Frau Günther und ich die Stadt auf eigene Faust erkunden. Da es sehr warm war, verbrachten wir den Abend in einem netten Biergarten am Marktplatz, dem Rynek. Es gibt dort noch einige sehenswerte Fassaden aus der Barockzeit zu bewundern, die teilweise auch gut restauriert worden sind.

26.09.10

Nysa

Den Sonntag verbrachten wir in Nysa. Die übrigen Partner wurden erst im Laufe des Tages erwartet, so hatten wir genügend Zeit uns einige Sehenswürdigkeiten anzusehen. Leider hatte das Wetter gewechselt. Es regnete in Strömen, was sich bis zu unserer Abfahrt nicht wesentlich ändern sollte. Besonders beeindruckt hat uns die Kathedrale von Nysa. Sie ist ein schönes Beispiel reiner Backsteingotik und in vollendeter Weise restauriert. Es fand grade eine Orgelprobe statt, sodass wir auch auf die Empore konnten und von dort einen ungewöhnlichen Blick ins Langhaus hatten. Die Probe machte uns neugierig auf das Konzert in der Kathedrale, und so beschlossen wir, es am Nachmittag zu besuchen. Wir haben es nicht bereut. Vorher entdeckten wir noch die Kasematten der Festungsanlage, in der sich jetzt das Informationszentrum der Stadt befindet.

Gegen 19.00 Uhr trafen wir uns mit den übrigen Comenius – Partnern im Restaurant zum Kennenlernen oder auch als Wiedersehen mit alten Bekannten.

27.09.2010

Schulbesuch,

Fahrt nach Opeln, Meeting

Gegen 8.30 Uhr wurden wir in der Schule begrüßt und kurz im Gebäude herumgeführt. Nach der offiziellen Eröffnung des Meeting in Polen stand eine Fahrt nach Opeln auf dem Programm. Wir besuchten, leider bei strömendem Regen, ein interessantes Freilichtmuseum, das besondere Schätze zu Holzbaukunst und Handwerkstradition beherbergt. Ein Höhepunkt war die Verkostung von frisch gebackenem Brot mit Schmalz, Butter und sauren Gurken. Es schmeckte köstlich und wurde von allen Teilnehmern ausgiebig genossen. Der Nachmittag endete in einem sehr neuen und vielfältigen Einkaufszentrum in der Nähe von Opeln und anschließend mit einem Essen im Restaurant „Mnich“ in der Stadtmitte nahe der neuen Universität. Sie ist in einem historischen Gebäude untergebracht, das mit einem modernen Erweiterungsbau ergänzt wurde.

Das Meeting zur Vorbereitung des nächsten Treffens in Deutschland fand abends im Hotel statt. (Siehe Protokoll)

28.09.10

Krakau und Auschwitz

 

Das für diesen Tag vorgesehene Programm war umfangreich. Nach einem Besuch in Krakau mit Führung zum Wawel und zur Basilika St. Maria fuhren wir nach Auschwitz. Die geführte Besichtigung ließ keinen der Teilnehmer unberührt. Es war ein sehr regnerischer Tag mit wenig Licht, was das Bedrückende der Gedenkstätte für uns  noch steigerte. Fast bei Dunkelheit besuchten wir zum Abschluss Birkenau. Die Rückfahrt wurde durch eine kurze Rast unterbrochen, um eine Kleinigkeit zu essen. Der Tag endetet erst spät.

29.09.10

Workshops,

Abschied

In der Schule wurden wir am Vormittag mit einem liebevoll zusammen gestellten Kuchenbuffet empfangen. Dabei konnten diverse Ostersymbole der jeweiligen Teilnehmer bewundert werden. Ein wohl für alle Länder wichtiges Ostersymbol ist das bemalte oder gefärbte Ei. Zwei kompetente Fachfrauen für Ostereier zeigten uns verschiedenen Techniken der Gestaltung. Sie hatten für die Schüler ein Workshop vorbereitet, sodass eigene Werke angefertigt werden konnten. Für die Lehrer stand eine Gemeinschaftsaufgabe auf dem Programm. In ausgelosten Gruppen wurde ein riesiges Ei auf Papier dekoriert. Die unterschiedlichen und sehenswerten  Ergebnissen waren ein Beweis dafür, wie sehr Kooperation und Kreativität unter  den Comenius – Teilnehmern vorhanden ist. Nach dem Essen in der schuleigenen Kantine stand am Nachmittag eine Besichtigung von Nysa auf dem Programm. Einige sehenswerte Gebäude aus der Barockzeit prägen das Stadtbild ebenso wie die gotische Kathedrale mit ihrem unvollendeten und frei stehenden Turm. Leider verkürzte strömender Regen und heftiger Wind die Besichtigung erheblich.

Am Abend wurde ein sehr schönes Abschiedsfest gefeiert, zu dem die polnischen Schüler einige Beiträge leisteten. Es wurde allen Beteiligten ganz herzlich gedankt und schließlich mit Tanz, Musik und einem üppigen Essen das gelungene Comenius – Treffen beendet.

30.09.2010

Rückflug

Die Rückfahrt zum Flughafen und der Heimflug verliefen fast problemlos. Für ein Wenig Nervenkitzel sorgte unser Fahrer, der den Weg zum Flughafen nicht ganz genau kannte, da Baustellen, Umleitungen und eine sehr diskrete Beschilderung die  Sache etwas erschwerten. Gegen 15.30 Uhr trafen wir wieder wohlbehalten in Essen – Borbeck ein.

 

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6th Comenius-meeting in Poland, Skoroszyce – Nysa, 26/09/2010 – 30/09/2010

25/09/10

Departure from Dortmund and arrival in Nysa

 

After landing in Wroclaw we were picked up at the airport and brought to Nysa by car. There the host parents and the two Polish students were waiting for us at the hotel. Also Bernadeta, the Polish coordinator, heartily welcomed us and helped us to check in. Afterwards, Ms.Guenther and me could explore the city on our own account. Since it was very warm, we spent the evening in a nice beer garden at the market place, the Rynek. There are still some lovely fronts from the baroque period to admire which are partly well restored.

26.09.10

Nysa

We spent Sunday in Nysa. The other partners were not expected until the late afternoon so that there was plenty of time to do some sightseeing. Unfortunately, the weather had changed. It was raining cats and dogs and that basically didn’t change until the day of our departure.

We were especially impressed by the cathedral of Nysa. It is a beautiful example of pure Gothic architecture built in brick and perfectly restored.

Just when we were visiting the church, an organ player was preparing for a concert. We were allowed to sit in the gallery and had an unusual view at the nave.

The rehearsal made us curious about the concert, hence we decided to visit it in the afternoon. We didn’t regret. Before, we discovered the casemates of the fortress, in which there is the information centre of the city today.

Around 7 p.m. we met the other Comenius-partners in a restaurant to get to know each other and to see old acquaintances again.

27.09.2010

Visit of the school, trip to Opole, meeting

 

Around 8.30 a.m. we were welcomed at school and shown around in the building. After the official opening of the meeting in Poland, a trip to Opole was planned. We visited an interesting open-air museum where special treasuries of the art of woodwork and the tradition of handicraft could be seen.

A highlight was tasting a freshly baked bread with butter, lard and pickles. It was delicious and all participants enjoyed it very much.

The afternoon ended in a new shopping centre with various shops close to Opole and afterwards with a meal in the restaurant “Mnich” in the city centre near university. It resides in a historical building and was completed by a modern annexe.

In the evening the meeting in preparation of the next meeting in Germany took place in the hotel (see record).

28.09.10

Cracow and Auschwitz

 

The program planned for this day was extensive. After visiting Cracow with a guided tour to the Wawel and to the basilica St.  Maria we went to Auschwitz. The visitation affected all of us. It was a very rainy day with only few light which increased the depressing atmosphere at this memorial place. Almost in the dark we visited Birkenau at the end of the day.

On our way back we stopped to have a short break and a snack.

We arrived at the hotel not until midnight.

29.09.10

Workshops,

farewell

In school we were greeted with a fondly composed cake buffet. Thereby, miscellaneous Easter symbols could be admired.  The painted or coloured egg may be the most important Easter symbol for all countries. Two competent experts for Easter eggs showed us different techniques of this kind of creation. They had prepared a workshop for the students so that some artworks could be produced.

For the teachers there was a collaborative task on the program. In allotted groups a giant egg on paper was decorated. The various lovely results proved how much cooperation and creativity there is among the Comenius-participants. After having lunch in the school’s cantine, there was a guided tour around Nysa in the afternoon. Some particularly picturesque buildings from the baroque period shaped the cityscape as well as the Gothic cathedral with its unfinished and detached tower.

Sadly, the stormy and rainy weather shortened the tour considerably. In the evening there was a beautiful farewell celebration where the Polish pupils all made a contribution in an artistic way. The participants were thanked for their visit and finally, the successful Comenius-meeting was brought to an end with dancing, music and opulent food.

30.09.2010

Flight back

When we returned to the airport for our flight home, there were almost no problems. A bit of a thrill was our way back with a taxi driver who didn’t know the way to the airport exactly, since road works, detours and a very discrete signage made it difficult.

Around 3.30 p.m. we arrived safe and sound in Borbeck.