Ziele / Aims and Objectives

Projekttitel:

Interkultureller Dialog als Mittel für die Entwicklung von Kreativität und Innovation

Ziele:

Während des Vorbereitungstreffens in Thessaloniki, an dem vier (GR, DE, IT, CY) der elf Partner (GR, DE, IT, CY, RO, PL, UK, LT, ES, EE, HU) teilnahmen, wurden folgende Ziele als wesentlich festgehalten und im Antragsformular näher erläutert:

  • Schüler und Lehrer sollen den Anderen, den Fremden kennenlernen.
  • Gemeinsamkeiten und Differenzen sollen fruchtbar gemacht werden für die Erfindung einzelner Komponenten zur Konstruktion einer europäischen Identität.
  • Die eigene Identität und das Fremde sollen nicht der Ausgrenzung dienen, sondern der Bereicherung und Erweiterung des eigenen Horizontes.
  • Interkultureller Dialog bedeutet in diesem Zusammenhang, dass man sich einlassen muss auf das Unbekannte und Fremde, und dass durch dessen Einbezug notwendigerweise Neues entstehen wird.
  • Die Arbeitsmethoden sollen sich an wissenschaftlichen Vorgehensweisen orientieren: Problemsichtung, Faktensammlung unter Einbezug synchroner und diachroner Dimensionen, Auswertung, kreativ-produktive Nutzbarmachung der Erkenntnisse.
  • Die Kommunikation zwischen den europäischen Partnern erfolgt in einem geografisch erweiterten Territorium, verglichen mit den gewohnten Arbeitsräumen wie Schule, Stadt oder Region. Daraus ergibt sich die selbstverständliche Nutzung moderner Kommunikationsmittel (z.B. ICT).
  • Die entstehenden Produkte, wie z.B. das abschließende multimediale „Event“ und andere multimediale Ausdrucks- und Dokumentationsmittel (Foto, Film, Musik, Tanz, Szenisches Spiel, Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Architekturmodelle, Kostüme, Speisen, Texte usw.) sollen allen Partnern über eine gemeinsame Web-Site und ein Portfolio zugänglich sein. Die Abschlussveranstaltung soll von möglichst vielen Teilnehmern gestaltet und besucht werden bzw. aus der Ferne verfolgt werden.

Aktivitäten und Produkte:

Das festgelegte Oberthema „Interkultureller Dialog als Mittel für die Entwicklung von Kreativität und Innovation“ wurde fokussiert auf ein wichtiges Thema der Lebenswirklichkeit der Schüler in gesellschaftlich relevantem Kontext: FESTE.

  • Feste lassen sich zurückführen auf drei wesentliche Bereiche: private Feste, politisch motivierte Feste und Feste mit religiösem Hintergrund.
  • In den zwei Jahren soll je ein Semester der schwerpunktmäßigen Erarbeitung eines dieser drei Bereiche dienen. Das letzte Semester dient der Kreation eines gemeinsamen europäischen Festes unter Berücksichtigung von Individuum und Gesellschaft: „Ein Fest für Europa“.
  • Unterschiedliche Schulfächer müssen einbezogen werden, da das Thema viele Facetten enthält, wie z.B. Geschichte, Gesellschaft, Politik und Religion, aber auch Tradition und Brauchtum, Festkalender, Festritus, Ausstattung des Festortes, Festmusik, Festtänze, Festkleidung, Festmahl usw. Fächerübergreifendes Arbeiten ist unerlässlich. Kreativität und Innovation werden über die Grenzen der Fächer Kunst, Musik und Sport hinaus im Mittelpunkt stehen.
  • Da die meisten teilnehmenden Partner in multikulturellen lokalen Gemeinschaften leben, muss auch auf diese lokale Vielfalt eingegangen werden.

Treffen:

In den einzelnen Schulen sollen „Stammgruppen“ von 15 bis 20 Schülern im Alter von 13 bis 17 gebildet werden, die mit 5 bis 6 Lehrern unabhängig vom regulären Unterricht zusammenarbeiten. Das Thema wird zusätzlich in den regulären Unterricht von möglichst vielen Klassen hineingetragen werden. Daher übernimmt die „Stammgruppe“ auch koordinierende Funktionen. Die Treffen, zu denen jeweils Delegationen (Schüler und Lehrer) entsandt werden, dienen schwerpunktmäßig zu folgenden Aktivitäten:

  • Kennenlernen der lokalen Gegebenheiten, der Gastgeber und Gäste.
  • Spracharbeit: Sprachkurs in der Gastgebersprache, um im täglichen Leben zurecht zu kommen; Arbeit an einem mehrsprachigen Wörterbuch zum Thema „Feste“.
  • Vorstellen der Arbeitsergebnisse der nationalen Teams.
  • Internationale Workshops zum jeweiligen Arbeitsschwerpunkt, Erarbeitung von internationalen Elementen für private, politische und religiöse Feste.
  • Arbeit am Portfolio, und anderen Dokumentationsmitteln.
  • Festlegung der nächsten Arbeitsschritte.

Produkte

Es werden Produkte unterschiedlichster Art entstehen (Website, Kalender, Portfolio etc.)

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Objectives:

The project aims to raise awareness amongst EUROPEAN citizens and particularly among young people on the importance of using intercultural dialogue as a tool for promoting an active European citizenship. The target group includes students and teachers. The foreseen activities include artistic and sport festivities and debate.

The objectives are:

To allow all of the students to have a better understanding of the cultures in each country by familiarizing them with the artists in their respective countries and through permanent exchange (using internet technologies) between the different schools involved in the project.

To offer an innovative teaching environment which allows secondary school students to learn about the field of arts.

To raise awareness of the importance of intercultural dialogue, especially among young people, which aims to contribute to foster an active European citizenship – cosmopolitan and with respect for cultural diversity.

To enhance interest and respect for the originality and variety of other cultural, national and religious groups.

To contribute to the creation of friendly environment for co-existence of diverse identities and ways of living; establish a network of organizations for the promotion and development of initiatives in intercultural dialogue.

To reveal national identity via traditional arts and compare it with the European identity; to create modern European identity using artistic activities (art, music, dance).

To raise the awareness among Europeans, in particularly young people, on the importance of engaging in intercultural dialogue in their daily life as well as to foster the role of education as an important medium for teaching about diversity and increasing the understanding betweencultures.

To promote intercultural dialogue among students and teachers and to get to know the culture of the people that live in the society.

To talk about values in an intercultural perspective.

To encourage the mutual respect between young people, with different cultural backgrounds. What are the similarities, what are the differences?

To confront younger generations with differences in culture, opinions and behavior and to look for ways to cope with these issues in an open manner without judging each other.

To stimulate an active European citizenship that honors cultural diversity and is based on common values through artistic presentations.

The motto is to know us better.