YouThinkGreen Team sammelt Putzlappen für SHELL

Im Sommer 2015 erteilte US-Präsident Obama dem Ölkonzern SHELL erneut die Erlaubnis, Ölbohrungen in der Arktis durchzuführen. SHELL wollte in der arktischen Tschuktschensee vor der Küste Alaskas mögliche Ölvorkommen erschließen. Dadurch würde nicht nur der Lebensraum der ansässigen Tierwelt gestört, ein Ölunfall hätte zudem kaum beherrschbare Folgen für das einzigartige Ökosystem der Arktis.

Greenpeace rief weltweit zur Protestaktion „Ein Putzlappen für SHELL“ auf. In Deutschland beteiligten sich rund fünfzehntausend Menschen an der Aktion und spendeten Putzlappen für SHELL (http://www.greenpeace.de/themen/arktis/saubere-arbeit), um auf die Gefahr eines Ölunfalls in der Arktis aufmerksam zu machen.

Das Youthinkgreen-Team des Mädchengymnasiums hat in der Schule 126 Putzlappen von Schülerinnen und LehrerInnen gesammelt.

Von Greenpeace Hamburg wurden diese zusammen mit allen eingereichten Putzlappen aus der Bevölkerung symbolisch zum größten zusammenhängenden Feudel genäht – und jeder einzelne Einsender forderte, dass der SHELL-Konzern seine Ölbohrungen in der Arktis stoppt. Ein 1000 m² großer Mosaik-Putzlappen befindet sich derzeit noch auf einer Reise quer durch die Republik. Greenpeace wird SHELL diesen weltgrößten Putzlappen übergeben.

Dass sich Protestaktionen von Schülerinnen und aus der Bevölkerung lohnen, zeigt die aktuellen Meldung vom 28.09.2015:

Der Ölkonzern Shell hat angekündigt, keine Ölbohrungen vor der Küste Alaskas mehr durchzuführen (https://www.greenpeace.de/themen/arktis/auf-eis-gelegt).