2 Jahre Comenius - eine Evaluation

 I. Auswertung des Evaluationsbogens für die Schüler in der Gruppe:

Themen des Projekts:
Alle Schüler fanden die Themen, die innerhalb des Projektes bearbeitet wurden, nach Angaben ganz interessant und viele haben etwas darüber gelernt.
Es konnte gut dafür recherchiert werden und die Schüler konnten die Themen gut präsentieren.
Außerdem waren die Themen abwechslungsreich und den Schülern fielen zwar nicht immer, aber oft kreative Ideen dazu ein. Die Themen waren weder schwierig noch zu kompliziert.

Arbeit innerhalb der Comenius-Gruppe:
Die Schüler kamen innerhalb der Gruppe nach Angaben gut miteinander zurecht und es herrschte stets eine gute Arbeitsatmosphäre. Außerdem hatten die Schüler zu den Lehrern ein angenehmes Verhältnis.
Es gab selten Uneinigkeiten oder Streit, da die meisten Schüler das Gefühl hatten, dass ihre Meinung berücksichtigt wurde. Fast alle Schüler konnten sich gut in das Projekt miteinbringen und fühlten sich respektiert.
Nicht jeder konnte immer seine Ideen durchsetzen, aber viele konnten und mussten mit ihren kreativen Fähigkeiten überzeugen.
Ebenso mussten alle ihre technischen Fähigkeiten einsetzen, um das Projekt weiterzubringen. Kreative wie technische Fähigkeiten wurden nach Aussagen nicht unbedingt verbessert, aber ausgebaut.
Die Schüler konnten alle selbstständig arbeiten, doch bei Fragen wurden sie von den Lehrern immer unterstützt und nicht sich selbst überlassen.
Fast alle Schüler konnten gut im Team arbeiten und bis auf wenige konnten sich viele darin verbessern, in einer Gruppe zusammen zu arbeiten.

Organisation des Projekts:
Mit der Organisation des Projekts waren die meisten Schüler ganz zufrieden und die meisten wussten fast immer, was sie wann zu tun hatten. Nur konnten sich die meisten ihr Arbeitstempo nicht immer selbst einteilen und hatten auch nach der Schule relativ viel zu tun. Doch nur wenige hatten das Gefühl, dass sie mehr arbeiten mussten als die anderen. Abgesehen von manchen Ausnahmen gab es nur wenige, die Aufgaben erledigen mussten, die sie nicht mochten.
Es gab nach Angaben keinen, der nichts zu tun hatte.
Auftritte oder wichtige Präsentationen waren meistens gut vorbereitet und die Reise in das jeweilige Land war ebenfalls für die Schüler gut organisiert.
Viele Schüler haben angegeben, gelernt zu haben, wie man etwas gut organisiert und noch mehr sind verlässlicher und sorgfältiger geworden.

Zeit im Ausland:
Fast alle Schüler haben bestätigt, dass sie ihr Land gut im Ausland repräsentieren konnten und dass sie den anderen etwas von ihrer Kultur und ihrem Land erzählen konnten.
Außerdem konnten alle etwas von der Kultur im Ausland erfahren und die meisten sich gut verständigen.
Die Mehrheit hat angegeben, dass sich sogar ihre Sprachkenntnisse verbessert haben.
Viele haben sich mit den anderen gut verstanden und alle sind im Ausland bei einer fremden Familie gut zurechtgekommen. Es herrschte ein gutes Arbeitsverhältnis zwischen den Schülern im Ausland und die meisten konnten sich bei der Arbeit gut engagieren.
Manche haben etwas von den anderen Schülern gelernt, andere nicht, aber fast alle wurden von den anderen Schülern respektiert und viele konnten mit ihren Ideen etwas dem Projekt beitragen.
Viele fanden den Aufenthalt gut organisiert und interessant und allen hat der Aufenthalt Spaß gemacht.
Die Mehrheit der Schüler hat angegeben, selbstständiger und offener geworden zu sein.
Vorurteile gegenüber anderen haben sich bei den meisten aufgehoben, auch wenn manche gar keine Vorurteile hatten, und alle haben sich dort wohlgefühlt.

Geschichte und Kultur:
Viele konnten etwas über die Kultur und Traditionen wie die technische Entwicklung in Europa lernen.
Die meisten haben angegeben, etwas von den Älteren gelernt zu haben und relativ vielen hat es Spaß gemacht, die älteren Verwandten für das Projekt zu interviewen und ihnen zu zuhören.
Außerdem haben die Schüler bestätigt, dass es ihren Verwandten Spaß gemacht hat, den Schülern von ihren Erfahrungen zu erzählen.
Viele hat die Entwicklung von damals zu heute interessiert und viele waren der Meinung, dass diese gut innerhalb des Projektes deutlich wurde.

Comenius:
Allen hat das Projekt gut gefallen und bis auf wenige wären die meisten sogar dazu bereit, etwas Ähnliches nochmal zu machen.
Alle Schüler waren mit sich und ihrer Arbeit zufrieden. Die Mehrheit fand das Projekt interessant und alle würden es weiterempfehlen.

II. Auswertung des Evaluationsbogens für die Lehrer in der Gruppe:

Arbeit innerhalb der Comenius-Gruppe:
Alle Lehrer gaben an, sehr gut mit den Schülern zurechtgekommen zu sein und dass eine angenehme Arbeitsatmosphäre herrschte.
Außerdem kamen alle Lehrer gut miteinander zurecht und es gab nur selten Uneinigkeiten oder Streit in der Gruppe.
Die Mehrheit der Lehrer gab an, ihre kreativen Fähigkeiten genutzt zu haben, um das Projekt zu gestalten, technische Fähigkeiten wurden auch gebraucht, nur ein Lehrer musste diese gar nicht einsetzen. Bei der Frage, ob sich die technischen Fähigkeiten verbessert hätten, stimmte ein Drittel für ja, ein Drittel für geht so und ein Drittel für nein, was also ein sehr unterschiedliches Ergebnis aufzeigt.
Die Lehrer fanden, dass die Schüler sehr gut und selbstständig mitgearbeitet haben und außerdem tolles Teamwork geleistet haben. Dabei sollen sie sich sogar verbessert haben, gaben die Lehrer an.
Allerdings sind sich die Lehrer nicht ganz sicher, ob die Schüler tatsächlich sorgfältiger und verlässlicher geworden sind.

Organisation des Projekts:
Die Lehrer waren mit der Organisation des Projekts im Durchschnitt ganz zufrieden und fanden, dass die Schüler meistens wussten, was sie wann zu tun hatten.
Allerdings gab die Mehrheit an, dass die Arbeit unter den Schüler nicht immer ganz gerecht aufgeteilt war und dass sie nach der Schule schon viel Arbeit hatten.
Die meisten Lehrer gaben an, dass die Schüler manchmal, aber selten Aufgaben zu erledigen hatten, die ihnen nicht unbedingt gefallen haben.
Präsentationen oder Auftritte des Projekts waren nach Angaben der Lehrer immer ordentlich vorbereitet und die Reise ins Ausland war ebenfalls ganz gut organisiert.
Die Schüler selbst sollen auch mehr gelernt haben, wie man Sachen gut organisiert.

Zeit im Ausland:
Alle Lehrer waren der Meinung, dass sie und die Schüler sich gut im Ausland repräsentieren konnten und dass sie den anderen etwas von ihrer Kultur und ihrem Land erzählen konnten.
Außerdem kamen alle Lehrer in den Genuss, selbst etwas Kultur im Ausland zu erfahren.
Die Lehrer gaben an, dass die Verständigung in Ordnung war, doch die Sprachkenntnisse haben sich nur bei einem kleinen Teil der Lehrer verbessert, bei manchen sogar gar nicht.
Allerdings waren alle der Meinung, dass ein gutes Arbeitsverhältnis zwischen den Schülern im Ausland herrschte.
Die Schüler konnten sich gut in die Arbeit dort involvieren und konnten zum Teil sogar etwas von den anderen Schülern lernen.
Die Ideen der Schüler konnten zwar nicht immer berücksichtigt werden, aber sie konnten sich trotzdem gut im Projekt engagieren. Der Aufenthalt war für die meisten Lehrer interessant und hat auch Spaß gemacht. Vorurteile haben sich nicht unbedingt aufgehoben, aber auch nicht bestätigt, nach Aussagen der Lehrer, aber viele haben sich wohlgefühlt.

Geschichte und Kultur:
Die Lehrer konnten etwas über die Geschichte und Traditionen Europas lernen.
Über die technische Entwicklung haben die Lehrer leider nicht viel gelernt.
Einen Teil der Lehrer hat die Entwicklung von damals zu heute interessiert und sie wurde auch innerhalb des Projekts deutlich, doch andere Lehrer empfanden das als nicht ganz so gelungen.

Comenius:
Allen Lehrern hat das Projekt insgesamt gefallen und sie würden so etwas Ähnliches vielleicht sogar nochmal machen wollen.
Mit der eigenen Arbeit waren die Lehrer überwiegend zufrieden. Das Projekt war nach Angaben der Lehrer interessant und alle würden solche Projekte wie das Comenius-Projekt weiterempfehlen.

III. Auswertung des Evaluationsbogens der Eltern:

Alle Eltern wussten, was das Comenius-Projekt gemacht hat und fast alle haben oft davon gehört.
Der Großteil der Eltern hat keine Ergebnisse des Projekts in der Schule gesehen, aber manche haben tatsächlich etwas gefunden.
Viele Eltern haben allerdings Ergebnisse auf unserer Homepage gesehen, nur manche wurden auch da nicht fündig oder haben nicht nachgesehen.
50% der Eltern haben sogar etwas in der Zeitung von unserem Projekt gehört, nur auf Schulversammlungen hat so gut wie keiner etwas von dem Projekt mitbekommen.
Der Eindruck von dem Projekt ist bei allen Eltern sehr gut, es hört sich für alle interessant an und alle sind der Meinung, dass das Projekt sinnvoll und wichtig für ihre Kinder war. Allgemein fanden alle, dass Projekte wie Comenius für Schüler wichtig sind.
Aus Gesprächen mit den Kindern, hatten bis auf eine Ausnahme ebenfalls alle Eltern den Eindruck, dass es ihren Kinder Spaß gemacht hat.
Allerdings fand die knappe Mehrheit der Eltern, dass ihre Kinder viel nach der Schule arbeiten mussten. Trotzdem haben alle Eltern den Eindruck, dass ihre Kinder etwas gelernt haben. Fast alle Eltern gaben außerdem an, dass sich ihre Kinder durch das Comenius-Projekt zum Positiven weiterentwickelt haben.
Die meisten Eltern waren der Meinung, dass die Reise innerhalb des Projekts gut organisiert war.
Der Großteil der Eltern ist daran interessiert, die selbsterdachte Geschichte des Projekts auf der Homepage zu lesen und alle Eltern würden Projekte wie Comenius weiterempfehlen.
Als Anregungen und Kommentare wurde deutlich, dass es in Zukunft besser wäre, ein schöneres Hotel für die Gäste auszusuchen. Außerdem wurde oft angemerkt, dass obwohl die Schüler viel Arbeit zu erledigen hatten, sie auch viel Spaß am Projekt und dessen Gestaltung hatten.

IV. Auswertung des Evaluationsbogens der außenstehenden Lehrer und Schüler:

Fast alle befragten außenstehende Schüler und Lehrer wissen, was das Comenius-Projekt gemacht hat und fast alle haben schon von dem Comenius-Projekt gehört.
Die knappe Mehrheit der Befragten hat in der Schule Ergebnisse des Projekts gesehen.
Fast alle haben allerdings keine Ergebnisse auf der Homepage gesehen, nur wenige gaben an, sich etwas davon auf der Homepage angeschaut zu haben.
Wieder nur wenige haben etwas von Comenius in der Zeitung entdeckt, aber fast alle Befragten haben auf Schulversammlungen davon gehört.
Die meisten Befragten haben einen guten Eindruck von dem Projekt und für viele hört es sich interessant an. Außerdem hört sich das Projekt für die Mehrheit sinnvoll und wichtig an.
Die meisten Befragten finden außerdem, dass solche Projekte wie Comenius wichtig für die Schüler sind und die meisten hatten den Eindruck, dass es den teilnehmenden Schülern Spaß gemacht hat.
Allerdings hatten fast alle Befragten den Eindruck, dass die Schüler viel neben der Schule arbeiten mussten. Die knappe Mehrheit der Befragten interessiert es nicht, die selbsterdachte Geschichte des Projekts auf der Homepage zu lesen.
Als Kommentare kamen von den Schülern, dass die Zusammenarbeit mit anderen Ländern sehr wichtig ist und dass das Projekt interessant und spaßig war. Zwar wurde auch angemerkt, dass das Projekt nicht richtig ernst genommen worden sei, aber es wurde ebenfalls verdeutlicht, dass Comenius cool sei und dass es interessant sein, andere Länder zu erkunden.

V. Auswertung des Evaluationsbogens eines Teils der Schulleitung:

Die Schulleitung wusste, was das Projekt gemacht hat.
Es wurden oft Ergebnisse des Projekts in der Schule gesehen und oft davon gehört, nur auf der Homepage hat die Schulleitung nichts von dem Projekt mitbekommen.
Allerdings wurde in der Zeitung und auf Schulversammlungen ebenfalls oft von dem Projekt erzählt.
Für die Schulleitung hört sich das Projekt interessant an, aber sie weiß nicht, ob der Eindruck von dem Projekt gut ist oder ob das Projekt sinnvoll und wichtig ist.
Allerdings sind nach Angaben der Schulleitung solche Projekte wie Comenius immer sehr wichtig für die Schüler und aus Gesprächen mit den Schülern hatte die Schulleitung den Eindruck, dass das Projekt ihnen Spaß gemacht hat.
Die Schulleitung findet nicht, dass die Schüler zu viel nach der Schule arbeiten mussten.
Außerdem ist sie daran interessiert, die Geschichte des Projekts auf der Homepage zu lesen.

VI. Fazit:

Insgesamt lässt sich nach der Auswertung der Evaluationsbögen sagen, dass das Comenius-Projekt ein interessantes und wichtiges Projekt war. Die Schüler wie die Lehrer hatten insgesamt Spaß und konnten in vielen Hinsichten etwas dazu lernen und sich weiterentwickeln.
Durch das Erarbeiten von Zielen und Ergebnissen, haben die Schüler ihre Fähigkeiten als Gruppe, aber auch selbstständig zu arbeiten verbessert, was sie auch zukünftig darin unterstützen wird, Aufgaben zu meistern und sich Herausforderungen zu stellen.
Die Schüler hatten außerdem die Chance, ein fremdes Land zu bereisen, Kultur zu erfahren, neue Menschen zu treffen und sogar Freunde zu finden. Die Herausforderung alleine woanders zurechtzukommen, sich auf einer Fremdsprache zu verständigen und stets arbeitsfreudig und offen zu sein, konnten de Schüler durch das Projekt gut bestehen.
Obwohl die Schüler viel nach der Schule arbeiten mussten, konnten sie doch ihre technischen und kreativen Fähigkeiten einsetzen und diese durch die verschiedenen Aufgaben ausbauen.
Das Comenius-Projekt hat die Schüler verantwortungsbewusster und verlässlicher gemacht und ihnen gezeigt, wie man Dinge organisiert und präsentiert. Die Zusammenarbeit zwischen den Ländern innerhalb des Projekts war wichtig und bedeutsam und hat alle Beteiligten auf eine positive und wunderbare Weise geprägt.
 

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