Austausch mit Perm, Russland 2016

Erster Teil des Schüleraustausches zwischen dem Mädchengymnasium Essen-Borbeck und der Schule Nr. 12 in Perm, Russland im Schuljahr 2015/16

 

Der erste Teil des diesjährigen Schüleraustausches (der Besuch der deutschen Schülerinnen in Russland) fand vom 10.-19. Februar 2016 statt. Die deutschen Schülerinnen und 2 begleitende Lehrer (Frau Danilieva und Herr Kurda) besuchten Perm, unsere Partnerschule Nr.12, lebten in Familien und arbeiteten gemeinsam mit den russischen Schülerinnen und Schülern an einem gemeinsamen Film über das Leben in Russland.

Die deutschen Schülerinnen lebten alle einzeln in den Permer Familien bei ihren direkten Partnerinnen, die am Gymnasium Deutsch lernen und im April 2016 nach  Essen zu Gast kommen werden. Sie bekamen einen Einblick in russische Lebensweise, Wohnverhältnisse, den Alltag einer russischen Familie, die Arbeit der Eltern, die Schule und Freizeitaktivitäten der Jugendlichen. Sie lernten Aspekte des Zusammenlebens der russischen Familien kennen, die Rechte und Pflichten der Familienmitglieder, den Tagesablauf, die Eßgewohnheiten und, abhängig von den Gewohnheiten der Familien, auch religiöse Rituale. Ein zusätzliches Familienmitglied erforderte Geduld und Integration durch die russischen Familien und auch die deutschen Schülerinnen, die z.T. zum ersten Mal an einem Austausch teilnahmen, lernten sich einzufügen.

Das Kulturprogramm, das traditionell einen großen Teil unseres Austausches umfasst, beinhaltete Aspekte der russischen Geschichte und des Permer Kultur- und Theaterprogramms sowie Ausflüge in die umliegenden Städte und deren Sehenswürdigkeiten. Ganz besonders toll war für die deutschen Schülerinnen die Möglichkeit, Russland im Winter zu besuchen und die märchenhafte Schneelandschaft des vorderen Urals kennenzulernen. Dazu gehörte unter anderem eine Fahrt im Huskyschlitten durch den Wald!

Alles in allem kann man abschließend sagen, dass das Ziel des Schüleraustausches - Vertiefen der Sprachkenntnisse (durch den Aufenthalt in den Familien und in der Schule) und Bekanntmachen mit der Kultur und Geschichte Russlands (durch das Familienleben und das ausführliche Kulturprogramm) erreicht wurde.  Das Wichtigste ist aber dabei immer der Spaß an gemeinsamen Aktivitäten, die Freundschaft untereinander und die Erkenntnis, dass das Leben der Jugendlichen viel mehr Gemeinsamkeiten aufweist als Unterschiede – wir freuen uns nun auf den Gegenbesuch der russischen Schülerinnen mit ihrer Lehrerin im April!