Deutscher Lehrerpreis für Frau Helle-Laumann

„Was macht Frau Helle-Laumann zu einer der besten Lehrerinnen Deutschlands?“ Diese Frage wurde mir am Montag, den 15. Januar 2018 bei der Preisverleihung des Deutschen Lehrerpreises in Berlin recht oft gestellt, denn ich bin eine der Schülerinnen, die Frau Helle-Laumann für diesen Preis nominiert hat.

Eine kurze Antwort darauf zu geben, fällt mir jetzt noch sehr schwer, denn das, was Frau Helle-Laumann jeden Tag in ihrem Beruf leistet, lässt sich nun `mal schlecht in ein paar Worte fassen. Es ist vielmehr das Gesamtpaket, dem sie diesen Preis zu verdanken hat. Einerseits macht sie tollen Unterricht, der uns das Lernen für die Klausuren und später auch für das Abitur wirklich erleichtert hat, doch das ist nicht das Einzige, was meiner Meinung nach einen Lehrer zu einem Besonderen macht. Frau Helle-Laumann war auch außerhalb des Unterrichts immer für uns da und hatte stets einen guten Rat für uns, egal, in welcher Lage wir uns befanden. Aber ihre Autorität verlor sie trotz ihrer Freundlichkeit und Empathie nie.

 

All diese Gründe haben ein paar Mitschülerinnen und mich dazu gebracht, Frau Helle-Laumann für den Deutschen Lehrerpreis anzumelden. An dem Preis, der von der Vodafone Stiftung Deutschland und dem Deutschen Philologenverband gefördert wird, beteiligten sich insgesamt rund 4800 SchülerInnen und LehrerInnen. Die Jury war besonders überzeugt von Frau Helle-Laumann und 14 anderen Lehrern aus ganz Deutschland, sodass sie ausgezeichnet wurden.

 

Bei der offiziellen Preisverleihung in Berlin trafen Frau Helle-Laumann und ich auch die anderen Preisträger. Dazu gehörten außer den Lehrern der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“ auch sechs Lehrerteams, die im Rahmen der Kategorie „Unterricht Innovativ“ ausgezeichnet wurden. Im Rahmen der Veranstaltung hatten wir die Möglichkeit, uns mit den anderen Lehrern und begleitenden Schülern auszutauschen. So lernten wir an diesem Tag tolle Lehrer und sehr interessante Unterrichtskonzepte kennen, die uns wohl lange im Gedächtnis bleiben werden.

 

 

                                                                                                            Franziska Müller