Soloabend im Schloss Borbeck

Nachfolgend das Programm vom Soloabend 2014 sowie ein kurzer Bericht und visuelle Eindrücke vom Soloabend 2014, der in dem Residenzsaal vom Schloss Borbeck stattfand.

 

Programm

Soloabend  am  5.02.2014 

Schloss Borbeck: Residenzsaal   

J. S. Bach (1685-1750)

Präludium C-Moll 

Sandra Nattermann Q1, Klavier

J. Hook (1746-1827)

Sonata in G: Allegretto, Rondo

Bianca Oelschlägel 7c, Blockflöte

Vera Boschuk, Klavier

Yiruma (*1978)

River flows in you

Sümeyye Cena 7a, Klavier

F. Küchler (1867-1937)

 

Concertino op. 15,

1. Satz: Allegro moderato

Paula Leßenich 7a, Violine

Eva Giese-Wiesweg, Klavier

J. Williams (*1932)

Window to the Past

Anna Ratzmann Q1, Cello

Helen  Straube Q1, Klavier

P. Tschaikowskij (1840-1893)

Blumenwalzer

Katharina Nierfeld 7b, Klavier

W. A. Mozart (1756-1791)

Violinkonzert KV 216

G-Dur, 1. Satz: Allegro

Julia Janik 8a, Violine

Eva Giese-Wiesweg, Klavier

W. A. Mozart (1756-1791)

Violinkonzert KV 216,

G-Dur, 2. Satz: Adagio

Lea Gnida Q1, Violine

Charlotte Steinsiek, Klavier

J. S. Bach (1685-1750)

Allegro Moderato

Anna Ratzmann Q1, Cello

Helen  Straube Q1, Klavier

 

PAUSE

 

G. F. Telemann (1681-1767)

G-Dur-Konzert, 1. Satz: Largo

Lisa Knitter 9c, Viola

Eva Giese-Wiesweg, Klavier

O. Rieding (1840-1918)

Concerto op. 35, 1. Satz: Allegro Moderato

Kristina Crämer 7a, Violine

Sandra Nattermann Q1, Klavier

J. S. Bach (1685-1750)

 

Invention XIII

Jil Krause Q2, Klavier

J. Massenet (1842-1912)

Thais Méditation

Lucy Wang 8a, Violine

Eva Giese-Wiesweg, Klavier

W. A. Mozart (1756-1791)

Klaviersonate KV 545

1. Satz: Allegro

Lea Spieker EF, Klavier

J. Pachelbel (1653-1706)

Kanon in D-Dur

Lea Gnida Q1,

Anna Ratzmann Q1, Cello

Helen Straube Q1, Klavier

F. Schubert (1797-1828)

Impromptu Opus 90 Nr.4, As-Dur

Sandra Nattermann Q1, Klavier

G. Sammartini (1695-1750)

Concerto F-Dur,

2. und 1. Satz

Melanie Schäfer Q2, Blockflöte

Miriam Wolf, Klavier

 

Kurzer Bericht vom Soloabend 2014 (Melanie Schäfer, Q2)

Die Freude über ein äußerst gelungenes Konzert und die Erleichterung, dass trotz aller organisatorischer Widrigkeiten schließlich alles gut ging, war den Beteiligten am Ende des Soloabends ins Gesicht geschrieben - sowohl den Solistinnen, als auch Eva Giese-Wiesweg und Marion Helle-Laumann, die in den vergangenen Monaten viel Zeit in Organisation und Probenarbeit gesteckt hatten.

Bedingt durch die Renovierung der Schulaula, die mehr Zeit in Anspruch nahm, als zunächst vorgesehen, musste in relativ kurzer Zeit eine neue Räumlichkeit für das alljährliche Konzert gesucht werden. Mit dem Residenzsaal des Schloss Borbeck, der großzügiger Weise von Herrn Dr. Mengede zur Verfügung gestellt wurde, fand sich nicht nur eine Alternative, die dem Rahmen des Konzertes entspricht. Gleichzeitig ergab sich für die Schülerinnen auch die Möglichkeit, ihre Stücke in einem besonderen Ambiente präsentieren zu können.

Dabei erklungen sehr anspruchsvollen Werke, die zugleich professionell vorgetragen wurden, wie das Impromptu Opus 90, Nr.4 von Franz Schubert (Sandra Nattermann, Q1, Klavier), zwei Sätze aus Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert G-Dur (Julia Janik, 8a, Violine und Lea Gnida, Q1, Violine) oder Jules Massenets Thais Méditation (Lucy Wang, 8a, Violine). Einige Schülerinnen spielten in diesem Jahr das erste Mal beim Soloabend und zeigten trotz vorangegangener Nervosität überzeugende Auftritte.

Insgesamt bot sich so ein breites Repertoire aus den verschiedensten Epochen und Genres, das angefangen von Filmmusik aus Harry Potter über das bekannte „River flows in you“ von Yiruma bis zu vielen unterschiedlichen Werken der Klassik reichte, und sowohl solistisch als auch in kleineren Ensembles vorgetragen wurde. Das Publikum lauschte all diesen Darbietungen aufmerksam und honorierte die Leistungen der Schülerinnen, indem es mit Applaus nicht sparte.

Neben dem besonderen Ambiente des Residenzsaales sorgte auch die hervorragende Akustik für das Gelingen des Abends, der insbesondere den Schülerinnen der Q2, für die es nach jahrelanger Teilnahme nun der letzte Soloabend war, in sehr guter Erinnerung bleiben wird. So überzeugten Jil Krause (Klavier) mit der Invention XIII. von Johann Sebastian Bach am Ende der ersten Hälfte und Melanie Schäfer (Sopranblockflöte) mit Guiseppe Sammartinis Concerto F-Dur als letzter Programmpunkt die Zuhörer und konnten sich damit selbst einen würdigen Abschluss bescheren.

Als genauso bewährt präsentierte sich das Moderatorenteam Monique Grüter und Maria Noll, die bereits zum wiederholten, aber nun letzten Male das Publikum mit Informationen zu Werken und Komponisten durch den Abend begleiteten.

Alles in allem wurde den Zuhörern so ein äußerst abwechslungsreicher und anspruchsvoller Konzertabend geboten, der wieder einmal zeigte, wie sehr sich die lange Übungs- und Probenzeit im Voraus bezahlt gemacht hat.